Apr 23, 2026
Gravity School Racing startet mit Siegen in die Saison 2026
Gravity School Racing geht 2026 mit einem elfköpfigen Team an den Start – bereit für die internationale Rennszene. Fahrer aus fünf Ländern – UK, Portugal, Dänemark, Schweiz und Australien – und Starts in allen Klassen: Alles ist angerichtet für eine Saison zwischen Tape und Kamera. Auch 2026 stehen unsere Core-Partner RAAW, SR Suntour, Schwalbe und O’Neal an unserer Seite. Dazu kommen Renthal, 5Dev, Evolution Power Tools, TY Bike Products, Works Components, Shack Wrap, Trail Tools, Hayes, Reynolds, OChain, Checkered Design und Shimano. Ohne diesen Support wäre Racing auf diesem Level nicht möglich – danke an alle, die das Team und die Fahrer möglich machen.
Nach einer produktiven Off-Season ging es für das Team direkt nach Portugal – die ersten beiden Rennen des Portugal Cups standen an. Runde eins fand in Porto de Mos statt – für fast das gesamte Team eine neue Strecke, mit Ausnahme unseres portugiesischen Fahrers Nui. Runde zwei wurde in Padela ausgetragen, einem Event, das das Team seit 2022 regelmäßig besucht.
Die Strecke in Porto de Mos: ein klassischer Two-Part-Track. Oben schnell und simpel, komplett ohne Bremsen – alles dreht sich um Geschwindigkeit halten und präzise Lines. Unten das Gegenteil: steil, technisch, enge Kurven und anspruchsvolle Rock Gardens. Der Samstag brachte extremes Wetter – nass, windig, unangenehm. Eine echte Herausforderung auf dem Track und in den Pits. Trotzdem: produktive Laps und ein gutes Gefühl für den Renntag.
Der Sonntag brachte bessere Bedingungen, und die Strecke trocknete Richtung Race Runs ab. Das Training am Morgen hatte es dennoch in sich: Ohne Regen wurde Schlamm auf die Felsen getragen, die dadurch extrem rutschig waren. Gleichzeitig liefen die flacheren Sections zäh, Speed mitzunehmen war schwierig. Jack bereitete das Team darauf vor, dass sich der Track bis zum Qualifying deutlich verändern würde – schneller, trockener, aber schwer vorhersehbar. Entscheidend: vorausschauendes Fahren und präzise Bremspunkte.
Jack setzte das direkt um und legte einen sauberen Quali-Run hin – Bestzeit. Marius folgte knapp auf Platz zwei, Tom Westgate wurde Vierter. Unser Juvenile-Fahrer Ed „Badger“ Jones dominierte ebenfalls und qualifizierte sich mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins. Der Rest des Teams hatte gemischte Ergebnisse, mit klarer Ansage: Im Finale wird nachgelegt. Zum Rennen war der Track komplett trocken, bis auf eine rutschige Passage kurz vor dem Ziel. Ed bestätigte seine Form und holte den Sieg in der Juvenile-Klasse. Marius legte die Tagesbestzeit nach und sicherte sich seinen ersten Sieg für das Team – auf seinem RAAW Yalla!! V2. Jack war auf einem extrem schnellen Run unterwegs, stürzte im unteren Abschnitt, konnte sich aber trotzdem noch auf Platz zwei retten – Team 1–2. Tom Westgate wurde Fünfter, Oscar Hakes Siebter. Ein starker Auftakt ins Rennjahr 2026 – Glückwunsch an Marius und Ed zu ihren Siegen.
Ohne Pause ging es direkt weiter in die nächste Rennwoche für Runde zwei. Die Wettervorhersage sah diesmal deutlich besser aus, und die Crew in Padela hatte hart daran gearbeitet, die Strecke umzubauen, um den berüchtigten Sumpf aus den vergangenen Jahren zu umgehen. Zusätzlich wurden neue Features gebaut, die Flow und Qualität des Tracks spürbar verbessert haben – beste Voraussetzungen für ein schnelles Wochenende auf dem Bike.
Der Samstag lieferte genau das: trockene, schnelle Laps in der Sonne und BBQ in den Pits. Die Fahrer mit Padela-Erfahrung waren schnell wieder up to speed und teilten ihr Wissen mit dem Team, sodass alle ihre Lines zügig festlegen konnten. Am Abend wurde wie immer GoPro-Footage analysiert, um optimal vorbereitet in den Renntag zu gehen.
Der Renntag brachte Sonne und nahezu perfekte Bedingungen. Nach dem Training am Morgen ging es ins Seeding: Ed dominierte erneut und holte sich Platz eins in der Juvenile-Klasse. Marius beeindruckte einmal mehr mit seiner Fähigkeit, sich schnell auf neue Tracks einzustellen, und qualifizierte sich vor Jack – die beiden auf Platz vier und sechs. Ein weiteres starkes Ergebnis kam von Rueben auf Platz neun, nachdem er eine Woche zuvor noch große Probleme hatte, seinen Flow zu finden – umso stärker, ihn wieder vorne zu sehen.
Das Rennen begann vielversprechend: Ed sicherte sich seinen zweiten Sieg in Folge und machte die zwei Wochen in Portugal perfekt – P1 in allen vier Timed Sessions. In der Junior-Klasse gab es drei Top-10-Ergebnisse: Noah auf Platz neun, Leo auf acht und Nui knapp am Podium vorbei auf vier. In der Elite-Klasse folgten drei weitere Top-10-Platzierungen: Marius „schlägt den Boss“ mit Platz vier, Jack nur 0,3 Sekunden dahinter auf fünf und Rueben mit starken sieben – alle innerhalb einer Sekunde. Wieder ein starkes Rennwochenende für das Team. Checkt die Teamvideos von Diogo für die volle Action und begleitet den Fortschritt des Teams durch die Saison.
Nach zwei intensiven Rennwochen gibt es jetzt eine kurze Pause, bevor es zurück nach Portugal geht – zum Start der European Cup Saison!
Text: Jack Reading